Meine Frau entschied, wie so oft, dass wir zur Preveli-Bucht fahren sollten. Dort gäbe es einen schönen Strand und Palmen, hatten wir gehört. Ich hatte auch gehört, dass es eine Straße gäbe, die nun in die Nähe von Preveli führe und direkt an der Taverne am Teich und der schönen alten venezianischen Brücke an der Straße zum Kloster Preveli beginne.
Wir kamen an der alten venezianischen Brücke an und nahmen die Straße, die zum Strand führte. Nach etwa 100 Metern Asphalt ging sie in einen Feldweg über. „Bist du sicher, dass du noch gehen willst?“, fragte ich sie
Wir fuhren also weiter auf der Straße mit ihren steilen Hängen und scharfen Kurven und nach mehr als acht Kilometern erreichten wir einen netten, aber etwas heruntergekommenen Strand mit einem großen Schild, das auf Stufen an der Klippe hinwies und die Aufschrift „Preveli Beach, zehn Minuten“ trug
Wir kauften uns im Minimarkt (ja, es gibt dort einen) etwas Wasser und begannen, die Treppe hinaufzusteigen. Je höher wir kamen, desto steiler wurden die Stufen. „Bist du dir wirklich sicher, dass du da noch hingehen willst?“, fragte ich noch einmal
Preveli-Bucht
Als wir den recht anstrengenden Aufstieg fast ganz geschafft hatten, stießen wir auf einen schmalen Pfad, der sich an der Felswand entlangschlängelte. Stellenweise musste man sich ducken, um unter der Klippe hindurchzugehen. In der Mittagshitze war das kein Zuckerschlecken. Es folgten noch viele weitere Stufen und steile Felswände, die in die Tiefe blickten. Schließlich erreichten wir den Rand des Abgrunds, und unter uns lag die Bucht von Preveli.
Der grünlich schimmernde Fluss floss über den Sand und es stimmt, dort stehen Palmen.
Wir waren beide sehr erfreut, die Preveli-Bucht gefunden zu haben, und so fütterten wir die Gänse an der Brücke auf der langen, staubigen Heimfahrt.
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